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Jahr: 2014

Modulare Smartphones – Hype oder Trend?

Modulare Smartphones – Hype oder Trend?

Die ersten Berichte vom Poject Ara haben mich etwas ratlos gemacht: Kann das mehr sein als eine geekige Spielerei? Gibt es einen Markt für solche Smartphones? Und löst man damit irgendwelche Probleme? Nun gibt es aber anscheinend schon mehrere Projekte, die in diese Richtung gehen, wie zum Beispiel das PuzzlePhone oder Vsenn (beides finnische Startups, nebenbei bemerkt). Und die Idee ist natürlich attraktiv, dass man ein Smartphone erweitern, an neue Bedürfnisse anpassen und auch reparieren kann, wenn eine Komponente kaputt…

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Mobilgeräte: Beitrag zur Nachhaltigkeit oder Opfer der Obsoleszenz?

Mobilgeräte: Beitrag zur Nachhaltigkeit oder Opfer der Obsoleszenz?

Die Informationstechnologie durchläuft seit einiger Zeit eine mobile Revolution. Schon im letzten Jahrzehnt wurden im Privat- sowie im Unternehmensbereich Desktop-PCs immer mehr von Notebooks abgelöst, die früheren Mobiltelefone machten eine sehr sprunghafte Entwicklung Richtung Smartphones durch und Tabletcomputer erreichten seit der Markteinführung des Apple iPad den Massenmarkt. Die Energieeffizienz spielt bei all diesen Geräten eine große Rolle. Aber nicht Nachhaltigkeit ist das vorrangige Ziel (denn leider ist geplante Obsoleszenz ein besonderes Problem dieser Geräteklasse), sondern eine Verlängerung der Akkulaufzeiten: Da…

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Ladesäulen vs. Parksäulen

Ladesäulen vs. Parksäulen

Bei Parkscheinautomaten ist man gewöhnt, den Parkschein gegen den Einwurf von Münzen oder das Einschieben einer Bankomatkarte zu erhalten. Das ist ein bewährtes System, und man käme wohl nicht auf den Gedanken, dieses ohne Not zu ändern. Würde ein Parkplatzbetreiber jedoch für seine Parksäulen plötzlich RFID-Karten ausgeben, um die Kunden dann nicht für die tatsächliche Parkdauer bezahlen zu lassen sonden stattdessen wöchentliche, monatliche oder jährliche Pauschalen anzubieten, hätte dieser möglicherweise mit mangelnder Kundenakzeptanz zu rechnen. Für manche wäre es vielleicht…

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Hardwarelebenszyklus – Erzeugung

Hardwarelebenszyklus – Erzeugung

Die erste Phase im Hardwarelebenszyklus, die Phase der Erzeugung, wird meist wenig beachtet, denn der Ressourcenaufwand bei der Produktion (und die Produktionsbedingungen ganz allgemein) sind dem Konsumenten nur schwer zugänglich zu machen. Man kennt möglicherweise das Produktionsland des Gerätes (und wahrscheinlich nicht das der enthaltenen Komponenten und Grundstoffe), möglicherweise geben Zertifikate Auskunft darüber, dass das Produkt frei von bestimmten Gefahrenstoffen ist, und man kennt den Preis des Produktes. Aus diesem lassen sich aber nur schwerlich Rückschlüsse auf den „Wert“ eines…

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Gute Bücher zum Klimawandel

Gute Bücher zum Klimawandel

Hier auf diesem Blog möchte ich nun auch meine Buchtipps weitergeben. Thematisch halte ich mich an das, was auch sonst hier Thema ist, also GreenIT, Nachhaltigkeit, Klimaschutz. Aus Gründen der Übersichtlichkeit und Wartbarkeit habe ich mich entschlossen, die Bücher mit Hilfe eines Amazon-Widgets darzustellen – aber ich möchte niemanden dazu drängen, Bücher bei Amazon zu kaufen. Es gibt auch andere gute Buchhandlungen. (Sollten die Buchtipps nicht angezeigt werden, kann dies an einem aktiven Adblocker liegen.) Beginnen möchte ich mit drei…

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Software-Bloat

Software-Bloat

Es ist eine oft gemachte empirische Beobachtung, dass die Performancegewinne der Hardware meist durch die Software bald wieder wettgemacht werden. Mit jeder neuen Version hat Software oft gesteigerte Anforderungen an die Hardware, nicht selten führt ein Upgrade der Software auch zur Notwendigkeit die Hardware zu tauschen. Seit den Anfängen der Informationstechnologie hat sich der Schwerpunkt bei der Softwareerstellung von Laufzeiteffizienz hin zu „Programmierproduktivität“ verschoben [Bhattacharya u.a., 2011]. Softwaresysteme sind heutzutage sehr modular aufgebaut, die Flexibilität und Wiederverwendbarkeit von Bibliotheken steht…

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Holistische Ansätze zur Bewertung des Lebenszyklus

Holistische Ansätze zur Bewertung des Lebenszyklus

Bei holistischen Ansätzen, wie sie in [Ranganathan und Chang, 2011] besprochen werden, wird die Auffassung vertreten, dass es notwendig ist, alle Ebenen eines Systems zu betrachten, von der Chipebene bis zur Rechenzentrumsebene, und alle Aspekte der IT, von der Hardware zur Software. Der Energiebedarf muss von der Nachfrageseite (Energieverbrauch während des Betriebes) wie auch von der Angebotsseite (Energie zur Erstellung eines Systems) betrachtet werden. Es ist also notwendig, die Nachhaltigkeit eines Systems über den gesamten Lebenszyklus hinweg zu beurteilen. Dazu…

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Weiterentwicklungen des PUE

Weiterentwicklungen des PUE

pPUE: Beim „partial PUE“ [Azevedo u.a., 2011b] wird nicht der Gesamtverbrauch, sondern nur ein Teil des Verbrauches eines Rechenzentrums berücksichtigt (darum „Partial“). Beispielsweise wird dem IT-Verbrauch nur die Gebäudekühlung oder nur die einer bestimmten Abteilung im Unternehmen zuzurechnende Infrastruktur gegenübergestellt. Der pPUE hat in bestimmten Situationen eine höhere Aussagekraft als der allgemeine PUE und ermöglicht eine zielgerichtetere Optimierung. ERE: Die „Energy Reuse Effectiveness“ [Azevedo u.a., 2011b] soll die Tatsache berücksichtigen, dass es in der Berechnung des PUE nicht erlaubt ist,…

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Onlineressourcen

Onlineressourcen

Eine unvollständige, unsortierte, unkommentierte Liste von Onlineressourcen zum Thema: www.oeko.de uptimeinstitute.com www.thegreengrid.org www.giswatch.org www.cio.bund.de/Web/DE/Innovative-Vorhaben/Green-IT/green_it_node.html www.eembc.org www.energystar.gov iet.jrc.ec.europa.eu/energyefficiency/ict-codes-conduct/data-centres-energy-efficiency www.energyefficiency.at blog.greenqloud.com maps.klimaaktiv.at/index.php?id=190&cat=2155 www.blauer-engel.de www.tcodevelopment.de www.emas.de

PUE und DCiE

PUE und DCiE

Die „Power Usage Effectiveness“ (PUE) und die „Data center infrastructure efficiency“ (DCiE) sind die gebräuchlichsten Messwerte zur Berechnung der Energieeffizienz von Rechenzentren. Beide setzen den Gesamtenergieverbrauch eines Rechenzentrums mit dem Verbrauch der IT-Komponenten in Beziehung. Der PUE-Wert berechnet sich als: PUE = Gesamtenergieverbrauch / IT−Verbrauch Der DCiE-Wert ist definiert als der Kehrwert vom PUE also: DCiE = IT Equipment Power / Total Facility Power PUE-Werte kleiner als 1,5 (DCiE ca. 70%) gelten als sehr effizient, PUE-Werte größer als 2 (DCiE…

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